Jede Oma zählt: Pflegeschüler aus Osnabrück laufen für einen guten Zweck

Insgesamt 187 Schüler und Lehrer der Diakoniepflegeschulen Osnabrück, der Krankenpflegeschule des AMEOS Instituts West- Osnabrück und der Berufsfachschule Altenpflege St. Hildegard sowie Besucher liefen am 16. Juni fleißig Runde um Runde über das Gelände des AMEOS Klinikums Osnabrück. Und das für einen guten Zweck, denn der Erlös des Sponsorenlaufs kommt der Kampagne: „Jede Oma zählt!“ zu Gute.

Der Spendenlauf wurde komplett von den Schülern der Pflegeschulen und Freiwilligen organisiert und durchgeführt und vom AMEOS Klinikum Osnabrück unterstützt. Die Idee für die Aktion kam von den Schülern selber.

 

„In einer Schülervertretungsversammlung haben wir über geeignete Hilfsorganisationen geredet und uns für ‚Jede Oma zählt‘ entschieden. Ohne diese Frauen hätten viele Kinder in Afrika keine Chance. Und sie leisten das unter schwierigsten Verhältnissen. Da ist jeder Cent bitter nötig“, berichtet Lena Bischoff(19), Heilerziehungspflegeschülerin. Bereits 2015 managte die Schülerin mit ihren Klassenkameraden einen Sponsorenlauf zugunsten junger Flüchtlinge. Die diesjährigen Sponsoren, die für jede gelaufene Runde einen Beitrag spenden, wurden von den Teilnehmern selbst ausgesucht. Unter anderem konnten „Swiss Life“ und „Die Johanniter“ als Sponsoren gewonnen werden.

Zu Beginn des Laufes bedankte sich Lutz Hethey, Geschäftsführer von „HelpAge“, bei Lena Bischoff, ihren Mitschülern und den Freiwilligen, die das Projekt auf die Beine stellten. „Die Kampagne passt zu dem sozialen Engagement der Pflegeschüler gegenüber älteren Menschen in der Ausbildung und den Werten der Pflegeschulen. Alter ist Zukunft“, lobte Hethey.

Manfred Timm, Pflegedirektor des AMEOS Klinikums Osnabrück, bedankte sich ebenfalls für das zahlreiche Kommen und Beteiligung der Schüler und spornte die Teilnehmer an: „Hoffentlich laufen Sie alle viele Runden, um viele Spendengelder zusammen zu bekommen“.

Nach dem Startschuss um 9:30 Uhr stürmten nicht nur Schüler und Lehrer los, auch Vierbeiner zeigten vollen Einsatz. Motivation und Stimmung wurden durch Musik und einer stetigen, anfeuernden Moderation über Lautsprecher verbreitet. Bis 12 Uhr konnten alle Teilnehmer ihr Spendenbudget aufstocken. Eine Siegerehrung, der am meisten erlaufenen Runden, fand am Ende statt.

Mit 15 und 14  Runden haben Sylvia zum Hebel und Christoph Wohkittel (Lehrer der Diakonie Pflegeschulen) die meisten Kilometer erlaufen.

Auch in diesem Jahr wurden die Schüler von der Gärtnerei des AMEOS Klinikums Osnabrück logistisch unterstützt. Für reichliche Stärkung nach dem Lauf, sorgte der Food Truck der „Burger Biene“. Insgesamt kam durch das sportliche Engagement der Schüler und tierischen Teilnehmer die stolze Summe von 2.456 € zusammen.

Dafür möchten wir von „Jede Oma zählt“ uns herzlich bedanken!

Text und Bilder: https://www.ameos.eu/standorte/ameos-west/osnabrueck/ameos-klinikum-osnabrueck/aktuelles/show/jede-oma-zaehlt-pflegeschueler-aus-osnabrueck-laufen-fuer-einen-guten-zweck/

Teamstaffellauf am Samstag 10. Juni 2017 „Wer ist schneller als die Omas?“

Rund um den schönen Rubbenbruchsee – Zum sechsten Mal startete HelpAge am Samstag, 10.06.2017 den Teamstaffellauf – und das gemeinsam mit 21 Staffel-Teams und insgesamt weit über 150 Teilnehmern.

Die Stimmung bei herrlichstem Sonnenschein und einer angenehmen Brise am Rubbenbruchsee war bestens, die Teams waren hoch motiviert und so fiel der mit Spannung erwartete Startschuss um 10:00 Uhr für insgesamt 21 Team-Staffel aus Firmen, Behörden, Institutionen und Schulen. Während der Laufrunden wurde kräftig von Zuschauern und Teammitgliedern angefeuert und die Team-Pausen wurden für Lauf-Gespräche fernab von Büro, Schule und Alltag genutzt.

Auch das Thema Hungerkrise in Ostafrika und die Kampagne „Jede Oma zählt“, bei der es um aidsverwaiste Kinder und Jugendliche geht, die von Ihren Großmüttern aufgezogen werden, wurde vorgestellt, da der Erlös dieser Veranstaltung in von HelpAge unterstützte Projekte und Kampagnen fließt.
Sportlich gesehen war nach drei Runden der Sieger des Teamstaffellaufes 2017 gefunden: Die „Jede Oma zählt“-Teamstaffel! Somit gilt das ausgegebene Motto wieder: „Keiner ist schneller als die Omas“. Nach zwei siegreichen Jahren des Staffel-Teams vom Active Sportshop Osnabrück geht der Wanderpokal wieder an die „Omas“. Teamgeist ist gefragt, Spaß sollen alle Teams haben und sich kennenlernen. Aber es geht bei diesem sportlichen Event eigentlich nicht nur ums gewinnen. Der Fokus setzt ebenso auf die Unterstützung durch einen Spendenbeitrag, der gemeinsam von allen Teilnehmern erlaufen und geleistet wird. In diesem Jahr möchte HelpAge die Hilfe auf Ostafrika ausweiten und diejenigen unterstützen, die vor Ort an der katastrophalen Hungerkrise leiden.
Dafür, dass wir diesen Beitrag leisten können, möchten wir uns ganz besonders bei allen teilnehmenden Team-Staffeln bedanken, die uns und unsere Arbeit unterstützen:

DANKE an die OKE-Group, Lega-S, Berufsschulzentrum am Westerberg (Team Lehrer und Schüler), Thermodyne GmbH, Stadtwerke Osnabrück, S4ACW, VW Osnabrück (Team1 und 2), NOZ Medien, die Stadt Bramsche, EMA (Team Lehrer und Schüler), Lionheart Fitness, Haus am Schlehenbusch, KME Germany GmbH & Co. KG (mit Team1 und 2), Piepenbrock Services GmbH, Active Sportshop und natürlich unsere „Oma“-LäuferInnen (mit Team 1 und 2).

Im nächsten Jahr wird der Firmenstaffellauf am Samstag, 23. Juni 2018 stattfinden. Wir würden uns sehr freuen, wenn alle Teilnehmer und möglichst noch weitere Firmen, Behörden, Institutionen und Schulen mitmachen und sind schon sehr gespannt, ob die „Omas“ ihren Pokal in 2018 verteidigen können!
Hier gehts zur Bildergalerie…

Wer ist schneller als die Omas?

Gruppeneinteilung und weitere Informationen für den Firmenlauf am Rubbenbruchsee:

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Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Wer ist schneller als die Omas“? Beim großen Osnabrücker Firmenlauf rund um den Rubbenbruchsee treffen 26 Mannschaften aufeinander, die in diesem Jahr unsere HelpAge-Projekte in Afrika unterstützen. Derzeit konzentriert sich diese Hilfe vor allem auf die Bekämpfung der Hungerkrise in Ostafrika.

Freunde und Familien sind natürlich den ganzen Tag herzlich willkommen, denn es wird ein Fest für alle! Treffpunkt ist um 09:30h am Café-Bistro am Rubbenbruchsee (Barenteich 2, 49076 Osnabrück). Auch wer selbst nicht mitläuft, wird nicht enttäuscht: das Lieblingsteam kann rund um den See angefeuert werden, das Café Bistro bietet ein spezielles „Oma-Menü“ (0,5l Getränk und Nudeln für insgesamt 6,00€).

Beim Rubbenbruchsee Firmenlauf treten immer 6 Laufteams gegeneinander an. Ein Laufteam besteht aus 6 Läufern. Die Laufstrecke ist eine Rundstrecke (3 km lang). Start- und Zielpunkt ist für alle 6 Läufer gleich. Das Laufteam teilt sich auf: 3 Läufer laufen links und 3 Läufer rechts um den See herum. Jeder Läufer hat einen Staffelstab und läuft so schnell er kann. Unterwegs treffen die Läufer des Teams aufeinander, der Schnellste der drei linksherum Laufenden wechselt den Staffelstab mit dem Langsamsten der drei rechts herum Laufenden (und umgekehrt). Nach der Staffelübergabe drehen sich die Wechselpartner um und laufen die gleiche Strecke wieder zurück. Das Team hat gewonnen, das als Erstes komplett (alle 6) im Ziel ist.

Treffpunkt ist am Café-Bistro am Rubbenbruchsee um 09:30 Uhr – erster Lauf beginnt um 10:00 Uhr.

Anmeldungen bitte an laufen@helpage.de oder telefonisch bei Lutz Hethey | Mathias Hornung 0541-5805404

Weitere Unterstützung zur humanitären Hilfe

Mit dem „Aktionstag Afrika“ am 2. Juni machen HelpAge zusammen mit Aktion Deutschland hilft und anderen Spendenbündnissen erneut auf die aktuelle verheerende  Situation der Menschen aufmerksam. Auch die Bundesregierung und unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rufen zur gemeinsamen Hilfe auf.

Die anhaltende Dürre in Ostafrika bedroht die Leben von Millionen von Menschen. Ausgetrocknete Brunnen, verendetes Vieh und unfruchtbare Felder – die Lage ist dramatisch. Seit mehr als zwei Jahren habe es nicht mehr geregnet, erzählt Ayanae Ebulon. Die 72-Jährige lebt in Turkuna, im Nordwesten Kenias. Um das Überleben zu sichern müssen ihre beiden Enkel in der nächstgelegenen Stadt um Essen betteln, denn anbauen können sie in der vertrockneten Erde nichts mehr. Auch die Tiere finden weder Gras noch Wasser, sodass dem 90-Jährigen Eyanae und seine Frau Akiru, die ebenfalls in Turkuna leben, beinahe alle Ziegen gestorben sind. Die wenigen, die noch leben sind zu mager, um sie zu verkaufen oder zu essen. Die achtköpfige Familie hungert – wie Millionen Menschen in vielen Ländern Afrikas, viele sind zusätzlich von Kriegen und Konflikten bedroht.

 

Wir engagieren uns mit verschiedenen Projekten im Südsudan, in Kenia, Äthiopien, Somalia und Nigeria – den am stärksten betroffenen Ländern. Auch die Kampagne „Jede Oma zählt“ unterstützt diese betroffenen, oftmals älteren Menschen und wir können dank Eurer Spenden Soforthilfe vor Ort leisten!

Erst kürzlich konnte die Arbeit in einem Flüchtlingscamp in Äthiopien begonnen werden. Fast 12.000 Menschen versorgt HelpAge dort, viele von ihnen sind alte Menschen und Menschen mit Behinderungen, die besonders stark von der Krise betroffen sind und gleichzeitig einen ungleich schlechteren Zugang zu Hilfsleistungen haben. Denn Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sehproblemen oder körperlicher Schwäche können z.B. Nahrungsmittelverteilungen selten erreichen oder die Hilfsgüter kaum transportieren.

Informieren und Spender werden

„Jede Oma zählt“ – Spendenaktion beim Talwiesenlauf

Als ich meinen Mann im vergangenen Jahre zum Berlin-Marathon begleitete, sah ich viele Läufer mit „Ich-laufe-für-Jede-Oma-zählt“-Shirts, was mich neugierig machte und zu einer Suche im Internet veranlasste. Die dort vorgefundenen Informationen haben mich dann veranlasst, im Rahmen einer Laufveranstaltung in unserer Gemeinde, gemeinsam mit Mitläufern aus dem Narrenverein Katzdorf Arlen, ebenfalls einen „Jede Oma zählt“ Spendenlauf zu starten.

Am 23. April gingen wir dann beim Talwiesenlauf in Rielasingen-Arlen für die Aktion „Jede Oma zählt“ an den Start. Auf einer Walking-Strecke sowie bei den Laufwettbewerben über 7km, 14km und 21 km waren unsere Vereinsmitglieder und zwischenzeitlich dazu gestoßene Unterstützer mit dem „Jede Oma zählt“-Emblem auf der Laufkleidung zu sehen.

Das ausgegebene Spendenziel in Höhe von 666,66 € wurde schon nach wenigen Tagen und noch vor dem Laufevent erreicht und konnte mittlerweile noch weit übertroffen werden. Insgesamt kamen bisher Spenden in Höhe von 1.444,00 € zusammen.

Es war ein besonders schönes Erlebnis, dass über Läufer aus der Umgebung diese tolle Aktion auch in die weitere Region hinausgetragen werden konnte und unvermittelt Spenden von anderen Vereinen und Verbänden eingingen, für die wir uns herzlichst bedanken!

Bild: OF/ Singener Wochenblatt Text: Sanja Kaltenbrunner

Tough Mudder Teilnahme zugunsten „Jede Oma zählt“

Sie sind durch Schlamm gerobbt, haben Mauern erklommen und sind durch eisiges Wasser geschwommen. Sina Hilken, Lisa Schulz, Swenja Heuer, Stefan und Veronika Wiemeyer, Lina Duwendag, Traute Kaldemeyer und Laura Meer nahmen im Mai beim Tough Mudder Hindernislauf in Arnsberg teil. Neben 1900 Höhenmetern galt es auf der 17,5 Kilometer langen Strecke 22 Hindernisse zu überwinden. Doch für die Mädels (und den einen Jungen) stand nicht nur der Spaß im Vordergrund. In der Gruppe entstand beim gemeinsamen Training die Idee, mit der Teilnahme die Großmütter/Enkel Projekte der Kampagne „Jede Oma zählt“ von HelpAge zu unterstützen. Letztendlich kamen so über 1000 Euro an Spendengeldern zusammen. Eine tolle Aktion!