43. BMW Berlin-Marathon ein riesiger Erfolg für “Jede Oma zählt”

Der 25. September 2016 war für die Hilfsorganisation HelpAge ein ganz besonderer Tag, denn fast 145 LäuferInnen sind zugunsten der Lauf-Aktion „Jede Oma zählt“ beim 43. BMW Berlin Marathon an den Start gegangen. Alle LäuferInnen hatten sich bereits Wochen und Monate zuvor unter www.die-omas.de bei HelpAge registriert, um einen der begehrten Charity-Startplätze für den Marathon zu erhalten. Und das Ergebnis der Spenden-Aktion für „Jede Oma zählt“ kann sich sehen lassen. Fast 80.000 € sind durch die Online-Spenden-Boxen gesammelt worden! Das ist sensationell und übertrifft alle Erwartungen. Vielen herzlichen Dank an alle LäuferInnen und an alle SpenderInnen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Gruppenbild (Foto Reinhard Rehkamp)Auch die sportlichen Leistungen waren großartig. Für viele „Oma“-LäuferInnen war es der erste Marathon, wiederum andere konnten ihre bereits bestehende Marathonzeit noch einmal verbessern. Wie auch immer, die Freude über die Teilnahme an dieser weltweit beachteten Laufveranstaltung war wie immer riesengroß. Insgesamt kamen 36054 Marathonis ins Ziel. Allen voran der schnellste Mann Kenenisa Bekele in der Zeit von 2:03:03 und die schnellste Frau Aberu Kebebe in 2:20:45.

Unsere „Elite-Oma“ Chalachew Tiruneh aus Äthiopien konnte in einer Zeit von 2:16:07 die Ziellinie überqueren und belegte damit den insgesamt 18.Platz aller Teilnehmer.

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Schnellste „Oma“-Läuferin wurde Silke Sterz-Laurin in einer Zeit von 3:29:15. Das ist auch ihre persönliche Bestzeit. Herzlichen Glückwunsch Silke.

In der Mitte Silke zwischen Bri und Thomas

In der Mitte Silke zwischen Bri und Thomas

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Abdelmajeed auf der Überholspur

 

Der schnellste „Oma“-Läufer ist unser Neu-Osnabrücker Abdelmajeed Abdullah mit einer sensationellen Zeit von 2:38:38 (und das bei seinem Marathon Debüt!) gefolgt von „Oma“-Läufer Fridolin Groß in ebenfalls phantastischen 2:50:14.

Viele weitere Fotos stellen wir allen Interessierten zur Verfügung: hier

Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei Reinhard und Konrad (auch für die professionelle Betreuung von Chalachew) für die vielen tollen Fotos bedanken. Das war eine logistische und sportliche Meisterleistung!!!!

Der Alptraum wurde wahr – Zum Zuschauen verdammt

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Andreas hat am Samstag beim Inliner-Marathon versucht sich an das Zuschauen zu gewöhnen. Abdelrahman und Abdelmajeed standen ihm dabei zur Seite.

Nach der üblichen Marathon-Vorbereitung über zwölf Wochen mit vielen Trainingskilometern und einigen knackigen Tempoeinheiten habe ich mir in der letzten Woche eine Erkältung eingefangen, die ich bis zum Berlin-Marathon nicht mehr loswurde. Was tun? Nix! Zumindest nicht mehr laufen. Eine Alternative ist schnell gefunden. Trotzdem mit der ersten Gruppe den Zug nach Berlin besteigen, die Messe besuchen und am Morgen des Marathons die Omas zum Start begleiten, besonders Abdelmajeed, der in Berlin debütierte und aus Startblock A startet. Von da aus ist es nur ein kurzer Weg bis zum Zuschauerbereich am Start. Perspektivenwechsel! Jenseits der Absperrung finde ich mich wieder und betrachte voller Wehmut die wartende Menge der Läuferinnen und Läufer jenseits der Startlinie. Deren Nervosität und Vorfreude kenne ich. Mein vierter Start beim Berlin-Marathon sollte eigentlich hier und jetzt erfolgen. Über die Lautsprecher höre ich zu meiner Bestätigung die Hinweise des ärztlichen Leiters, bei Erkältung, Halsschmerzen und Unwohlsein aus gesundheitlichen Gründen nicht zu starten. Diagnose-Volltreffer. Während ich noch über mein Leiden lamentiere kommt plötzlich Bewegung im vorderen Startblock auf. Die Elite-Läufer strömen zum Einlaufen aus. Für mich Gelegenheit die Weltklasse-Läufer aus nächster Nähe beobachten zu können – beeindruckend. Und auch ein bekanntes Gesicht im Oma-Shirt taucht auf: Chalachew Tiruneh, Oma-Läufer aus Äthiopien. Kurz geherzt und ihm viel Glück für den Lauf gewünscht. Beim Startschuss zieht die Masse im Sprint an mir vorbei – Wahnsinn!

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Der Start des 43. BMW Marathons 2016 aus der Perspektive von Andreas.

Langsam, sehr langsam, kommt mir der Gedanke als Zuschauer ebenfalls einen schönen Tag verbringen zu können. Ich wechsele weiter zur Halbmarathon-Marke und zur Potsdamer Straße bei Kilometer 37. Meine Laune ist jetzt bestens. Ich befinde mich auch im Tunnel: Jeder der vielen Oma-Läufer wird angefeuert, Schwächelnde aufgemuntert und Bekannte gegrüßt. Das Dasein als Zuschauer ist strapaziös, fast anstrengender als das Laufen selbst und genauso spaßig! Abschließend treffe ich mich mit allen Finishern in einer Strandbar am Spreeufer. So geht auch für mich ein rundum gelungener Tag zu Ende. Aber das nächste Mal möchte ich doch gerne wieder meine Laufschuhe schnüren!

Mein Erster! Jede Oma zählt!

IMG_1983Nachdem mein Laufkumpel “Siggi” aus Verletzungsgründen mich am Start alleine lassen musste, alle anderen Omas zu den schnellen “Rennfegern” gehören und ich schon zwei Tage zuvor geträumt habe, dass ich meine Laufschuhe vergessen habe und in Gummistiefeln laufen muss, fühlte ich mich am 25.09.2016 um 9:15 Uhr zwar gut trainiert, aber voller Bauchkribbeln und mit einer riesigen Zahl im Kopf- 42,195 km! Alleine!

Okay, zugegeben im Startblock H war es eine super Stimmung! Die Sonne schien und rechts und links hörte ich die Aufregung in 5 verschieden Sprachen! Allen ging es so wie mir! Nach einer halben Stunde fiel auch für uns der Startschuss und wir durften den schnellen Läufern folgen! Schon bei Kilometer 3 traf ich auf Richard aus Kalifornien. Er war genauso schnell unterwegs wie ich Als “Rich” bemerkte, dass ich ihm folgte, packte ich mein Englisch aus und erklärte ihm, dass er aussieht wie ein Profi! Jackpot – es war der elfte Marathon für ihn! Noch dazu war er ein netter Kerl, redete viel und fragte mich direkt, ob wir bis zum Ende zusammen laufen wollen! Ich dachte nur “super, er hat mich gefragt und er wird dich ins Ziel bringen”. Bis Kilometer 25 hatten wir beide super Laune! Es lief und ich ließ mich von der Musik am Rand feiern! Die viele bunte Läufer und Motivatoren am Rand! So schön hatte ich mir das nicht erträumt!

Dann kam der Einbruch! Magenkrämpfe! Frust und ein verspanntes Gesicht und das erste Mal die Frage “Warum, warum mache ich das hier?”.

Ab Kilometer 30 hatte ich mich wieder gefangen, aber die Krämpfe kamen immer pulsartig wieder. Dafür hatte Rich müde Beine und sah nicht mehr so cool aus. Er sei müde betonte er immer wieder. Er ging, er lief, er ging, er lief…Jetzt war ich gefragt! Mein Motivationspart! Und es klappte! Wir liefen und liefen! Die letzten 2 Kilometer waren ein Kampf, aber die Masse, die laute Musik und die Gewissheit, dass dieser Marathon ein Ende haben wird, hat mich getragen!

Die letzten Piep-Geräusche als wir im Ziel über die Zeitmessungs-Matte liefen, waren die Schönsten!

n 4 Stunden und 18 Minuten bin ich ins Ziel gekommen! Ohne Richard hätte ich es vielleicht nicht geschafft. Laufen verbindet und ist ein Teamsport! So ein Gemeinschaftsgefühl erlebt man nur beim Laufen!

Am Spreeufer trafen wir uns mit all den lieben Omas. Ich, als “Erstmarathoni” wurde liebevoll empfangen! Eine tolle Stimmung und unseren Erfolg konnten wir in der Sonne ausklingen lassen! Ein tolles Event! Eine tolle Gruppe!

Und wir können auch bei allen anderen Lauf-Events rufen “Jede Oma-zählt”, denn mit unserer großen Oma-Präsenz in Berlin haben wir einiges bewirkt! Danke!

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Mirjam vor dem großen Rennen, eingerahmt von Kerstin und Andrea, die ebenfalls das erste Mal am Start eines Marathons waren.

Andreas Landwehr – Läufer des Jahres 2016

Mathias Hornung überreicht den “alten Schuh” während der Pasta-Party vor dem Berlin-Marathon

Andreas Landwehr ist als Oma-Läufer des Jahres 2016 gewählt worden und ist damit Nachfolger von unserem Reinhard Rehkamp.
Andreas ist nicht nur ein sehr, sehr schneller Marathonläufer, sondern ein ganz besonders engagiertes Mitglied unserer Laufgruppe “Jede Oma zählt”. Unsere Projektarbeit im südlichen Afrika, das Rentenprogramm und die psycho-soziale Betreuung sowohl der älteren Frauen als auch der Enkelkinder hat ihn überzeugt.
Unser Projekt “Laufende Integration” mit dem wir auf das andauernde Flüchtlingsdrama reagiert und für das wir viel Anerkennung und Zuspruch erhalten haben, ist auf Initiative von Andreas entstanden.
Lieber Andreas, vielen Dank für Deinen Einsatz, für Deine Ruhe und für Deine vielen guten Ideen.

rbb Mediathek – TV-Vorbericht “Jede Oma zählt” beim Berlin-Marathon

Der rbb hat in seiner Sendung zibb (Zu Hause in Berlin/Brandenburg) einen Vorbericht über  Lutz Hethey und die Laufgruppe “Jede Oma zählt” beim diesjährigen Berlin Marathon gesendet.2.Hoger-Zieleinlauf.klein
Auch unsere Schirmherrin Hannelore Hoger hat sich dabei vor die Kamera des rbb gestellt. Frau Hoger ist eher als geplant nach Berlin gereist und hat sich mit Lutz am Brandenburger Tor getroffen. Hier der knapp 4-minütige Bericht:
rbb TV-Bericht über  “Jede Oma zählt”  beim Berlin-Marathon mit Hannelore Hoger


Ein Berlin-Marathon einmal aus einer anderen Perspektive

Bildreporter r.r. (alias Reinhard Rehkamp) oder wie ein „rastloser Reporter“
seine Eindrücke vom diesjährigen Berlin-Marathon wahrgenommen hat

2012, 2013 und 2015 habe ich den Berlin-Marathon aus der Läufer Perspektive erleben dürfen. Dreimal ein unvergessliches Erlebnis mit der tollen HelpAge Gruppe aus Osnabrück. Da ich neben dem Lauf-Hobby auch noch dem Photographien in meiner Freizeit fröne, wuchs in mir zu Beginn des Jahres der Wunsch, einen Berlin-Marathon einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, nämlich aus der Sicht eines Fotographen am Rande eines sportlichen Großereignisses. Nachdem geklärt war, dass ich eine Akkreditierung für HelpAge beantragen durfte, hat mir diese Arbeit Konrad Stöhr abgenommen, da er schon Erfahrung aus dem Vorjahr mit dem Veranstalter hatte.

Reinhard Rehkamp beim 42. BMW Berlin-Marathon 2015

Reinhard Rehkamp beim 42. BMW Berlin-Marathon 2015

Ich konnte so auf die intensive 12 wöchige Vorbereitung während des Sommers verzichten ohne jedoch völlig das Laufen einzustellen. Ein weiterer Vorteil war auch, dass ich die sommerlichen Genüsse mal in vollen Zügen genießen ohne immer den Berlin-Start im Hinterkopf zu haben, was manchmal dort auch einige Entbehrungen mit sich bringen kann.

In Berlin wollte ich dann nach unserer Bahnanreise zusammen mit Konrad am Freitagabend den Presseausweis im Athletenhotel Interkontinental abholen. Leider war das Büro schon um 19.20 Uhr geschlossen. So konnte ich denn mit Lutz Hethey und Konrad den für HelpAge startenden Eliteläufer Chalachew Tiruneh beim Abendessen begrüßen. Mit Konrad wurde dann im Laufe des Abends geklärt, wo ich mich denn fotographisch in den nächsten beiden Tagen einbringen könnte.

Dies sollte zunächst beim Frühstückslauf am Samstagmorgen von Schloss Charlottenburg in das Olympiastadion sein. Leider kamen wir ein paar Minuten zum Start zu spät, sodass wir der „Meute“ hinter her hetzen mussten. Aufgrund meiner natürlich nicht ganz ausgereiften läuferischen Fitness entschloss ich mich die letzten Kilometer mit der U-Bahn zum Stadion zu fahren. Dort traf ich dann schon einen Teil der „Oma-Läufer“ an, die ich dann noch rechtzeitig stoppen konnte vor dem Stadioneinlauf, sodass wir dann mit den Nachzüglern als eine relativ große Gruppe gemeinsam durch die Katakomben des Stadions laufend das Stadion betreten konnten. Ein bisschen Gänsehautfeeling gab es in den Katakomben, als mehrfach ein dreifaches „Jede Oma zählt“ gerufen wurde. Das obligatorische Gruppenfoto auf der blauen Tartanbahn werden sicherlich viele in guter Erinnerung behalten. Nach dem Frühstück hinter dem Stadion ging es dann wieder für viele zum Hotel zurück. Denn sie mussten noch zur Marathon-Messe, wo sie ihre Startunterlagen persönlich abholen mussten. Diesen Ausflug schenkte ich mir, da ich die Positionen auskundschaften wollte, von wo ich denn am nächsten Tag Aufnahmen machen wollte. So kam ich denn auch in den Genuss, einen Teil des Mini-Marathons der Kinder und Jugendlichen sowie hautnah den Zieleinlauf des Skater-Marathons mitzuerleben. Das wäre normalerweise als aktiver Läufer am nächsten Tag nicht möglich gewesen.

Reinhard Rehkamp bei der Ehrung zum Läufer des Jahres 2015

Reinhard Rehkamp bei der Ehrung zum Läufer des Jahres 2015

Am Sonntagmorgen traf sich ein Großteil der Oma-Läufer um 7.45 Uhr vor dem Bundeskanzleramt, um bei noch etwas „schattigen“ Temperaturen ein aus meiner Sicht schönes Gruppenfoto zu machen. Leider hat Angela Merkel uns wohl nicht bemerkt, sodass sie nicht mit auf das Foto kam. Nach dem Gruppenfoto habe ich mich dann relativ schnell in Richtung der 7 km Marke begeben, wo ich die ersten von den Läufern machen wollte. So kam ich denn auch in den Genuss, die vor dem Hauptfeld gestarteten Rollstuhlfahrer und Handbiker an mich vorfahren zu sehen. Da ich früh genug an Ort und Stelle war, konnte ich ein Gerüst ausfindig machen, was eigentlich wohl für Fernsehkameras angedacht, aber unbesetzt war. Mit einem Berliner, der privat wohl Fotos machen wollte, einigten wir uns zunächst darauf, solange das Gerüst nicht zu besteigen, wie keine Läufer in Sicht waren, um nicht unnötig die Aufmerksamkeit von irgendwelchen Streckenposten auf uns zu ziehen. Als dann aber das Hauptfeld in Sichtweite war, kletterten wir auf das Gerüst und wir hatten eine tolle Perspektive aus der leicht erhöhten Position. Aber die Freude dauerte nicht lange und wir wurden wieder herunter geholt, weil ein Kamerateam dort sich platzieren wollte. Dieses hielt es aber dort nicht lange aus, sodass wir nach dessen Abzug wieder Stellung bezogen. Aber noch einmal erhielten wir Besuch von einem Kameramann für ein paar Minuten, der uns aber duldete, sodass wir nicht das Feld räumen mussten. Da das Feld zu diesem Zeitpunkt noch sehr dicht zusammen war, war es gar nicht so einfach „Oma-Läufer“ in der Masse ausfindig zu machen, um sie dann im Bild festzuhalten. Das Ergebnis meiner Bemühungen kann man sich im Oma-Blog bei der dort abgelegten Bildergalerie ansehen. Urteilt selber!

Gegen 10.45 Uhr habe ich dann den 7 km-Standpunkt verlassen und habe mich zum Gendarmenplatz begeben. Hier war es dann einfacher und genüsslicher, sich die Führenden anzusehen und insbesondere die Oma-Läufer abzulichten. Noch einmal habe ich einen Stellungswechsel bezogen. Denn ich durfte nicht vor 12 Uhr auf der Fotobrücke hinter der Ziellinie Position beziehen, da ich hierfür keine Berechtigung hatte. Denn hier durften nur die ganz großen Fotografen-Profis Aufnahmen vom Zieleinlauf der tatsächlichen sportlichen Gewinner machen. Als ich endlich auf die Brücke durfte, war ich fast ganz allein. Dafür konnte ich dann von vielen Oma-Läufern den Zieleinlauf festhalten. Nicht nur ihre Jubelschreie beim Überqueren der Ziellinie, sondern auch die vielen anderen zufriedenen Gesichtsausdrücke der Finisher werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Vielleicht ein Grund doch noch mal im nächsten Jahr das Projekt „Berlin-Marathon“ anzugehen. Gegen 14.30 Uhr habe ich dann die Brücke wieder geräumt und habe mich zum Sammelpunkt von allen Oma-Läufern am Spreeufer begeben. Ich habe zwar nicht einen Marathon an diesem Tag gelaufen, aber „dicke“ Füße hatte ich auch vom vielen stehen und gehen.

Ein schöner Abschluss der Marathon-Veranstaltung war dann am späten Abend die Marathon Party Running im Kosmos an der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain. Die Party als solches hatte ich zwar schon in 2015 kennengelernt, hatte aber dieses Mal mehr Stehvermögen aufgrund des nicht gelaufenen Marathons. So konnte ich dann auch ein paar Aufnahmen von den Erstplatzierten auf der Bühne machen, die dort präsentiert wurden und kurze Interviews gaben.

Fazit meines diesjährigen Berlin-Marathon der anderen Art: Es hat mir Spaß und Freude gemacht, Wiederholung nicht ganz ausgeschlossen, obwohl das Bad in der Zuschauermenge beim Laufen auch seinen ganz besonderen Reiz hat. Ich hoffe, dass die Aufnahmen auch den Sportlern und den HelpAge Offiziellen gefallen.

 

Alle Jahre wieder – Berlin Marathon 2016

Hallo Freunde des Laufsports,

in den vergangenen Jahren hatte ich jeweils im September bereits einige Marathons bzw. Ultras absolviert, aber im lfd. Jahr 2016 war bisher irgendwie der Wurm drin. So musste ich im April wg. muskulärer Prob­leme den Marathon in Hamburg absagen, und entsprechend sollte die Teilnahme am Berlin Marathon die diesjährige Premiere auf der klassischen Distanz bilden. In der Vorbereitung blieb ich zwar von Verletzun­gen verschont, aber die Vorbereitung lief trotzdem nicht so richtig rund. Berufsbedingt hatte es mich An­fang Juni in die Nähe von Rastatt verschlagen, und die neue Aufgabe ließ sich auch insgesamt gut an. Aber die Einarbei­tung war doch recht anstrengend, und durch die regelmäßigen Heimfahrten zur Familie kamen die langen Läufe in den letzten Monaten leider etwas zu kurz. Naja, was soll’s. Da ich meinen Lebensunter­halt nicht mit Laufen sondern mit Arbeit verdiene, konnte ich diese Einschränkung akzeptieren.

Angesichts der geänderten Lebensumstände war also bereits lange vor dem Marathon klar, dass ich beim diesjährigen Start in Berlin kaum in die Nähe meiner Bestzeit vom Vorjahr kommen würde, denn das wäre völlig utopisch gewesen. Entsprechend peilte ich ein Ziel zwischen 3:20 – 3:25 h an und versuchte auch mein Training darauf auszurichten. Dieser Versuch blieb jedoch anspruchsvoll, denn in den 12 Wochen der Vorbereitung kam ich auf bescheidene  877 km mit insgesamt nur 4 Läufen knapp über 30 km. Diese eher durchwachsene Vorbereitung endete am letzten Wochenende auch noch mit einer fetten Erkältung, so dass ich schon befürchtete, den Berlin Marathon absagen zu müssen. Aber am Mittwoch war ich zum Glück wieder halbwegs durch, und so langsam kehrte auch meine Zuversicht zurück. Auch wenn in den letzten Monaten nicht alles rund gelaufen war,  freute ich mich auf die Runde durch Berlin, bei der ich nach der Premiere im Vorjahr wieder als Spendenläufer für die „Omas“ antreten würde.

Die Anreise mit der Bahn wurde nach der kurzfristigen Absage meines gebuchten Fluges zwar noch mal ein bisschen langwierig, aber schlussendlich kam ich am Samstagnachmittag gegen 14:00 Uhr in Berlin an und hatte noch genügend Zeit, um ohne größeren Stress meine Startunterlagen abzuholen, noch ein bisschen zu bummeln und etwas Ordentliches zu essen. Aber angesichts der anstrengenden Woche sowie der nicht minder anstrengenden anstehenden Runde durch die Hauptstadt war ich froh, als ich gegen 18:00 Uhr mein Hotel in Tegel erreicht hatte. So konnte ich in Ruhe meine Sachen für den Marathon bereitlegen, noch ein bisschen fernsehen, surfen und schließlich früh zu Bett gehen.

Der Start zum Marathon sollte um 09:15 Uhr erfolgen, aber bereits um 07:50 Uhr wollte ich mich mit den anderen „Oma-Läufern“ zum obligatorischen Gruppenbild vor dem Kanzleramt treffen. Also machte ich mich gegen 07:00 Uhr auf den Weg zur U-Bahn und war überrascht dort bereits viele der „Omas“, die ihr Quartier ebenfalls in Tegel hatten, zu treffen. So ergaben sich viele kurzweilige Plaudereien auf dem Weg zum Treffpunkt, an dem dann über hundert „Omas“ zusammenkamen. Nur Angie hat auch in diesem Jahr den Treff direkt vor ihrer Haustür geschwänzt, weil sie z. Zt. wohl doch etwas anderes als den Berlin Mara­thon im Kopf hat.

Nach einem kurzen Hallo sowie einem Austausch über die Zielsetzung für den Lauf ging die Gruppe wieder recht schnell auseinander, um in der verbleibenden Zeit bis zum Start die Klamotten abzugeben und die per­sönlichen Vorbereitungsrituale erledigen zu können. Das Gedränge in dem abgesperrten Bereich vor dem Reichstag war gut eine Stunde vor dem Start auch schon recht beachtlich, aber ich konnte alles in Ruhe erledigen, so dass ich schließlich gegen 09:00 Uhr in meinem Startblock D eintraf. Auch hier war es bereits ziemlich voll, aber es herrschte eine recht lockere Atmosphäre, und ich plauderte noch ein bisschen mit zwei Läufern aus den USA. Die Sonne schien verheißungsvoll von einem fast strahlend blauen Himmel, und die Temperaturen lagen noch in einem angenehmen Bereich. So vergingen die Minuten bis zum Start, und ich war guter Dinge. Als letztes meiner Rituale vor dem Marathon trank ich noch 0,5 l Wasser, und nach dem pünktlichen Startschuss schob sich das Feld langsam nach vorn.

Endlich unterwegs Richung Siegessäule

Endlich unterwegs Richung Siegessäule

Knapp 2 min nach dem Startschuss trabte ich über die Startlinie, drückte meine Garmin ab und war endlich unterwegs. Auf der zunächst noch recht breiten Straße des 17. Juni hielt ich mich am linken Rand des Läu­fer­feldes auf und nahm zusammen mit den vielen Läufern langsam Tempo auf. Nach knapp 2 km war ich schließ­lich warm und hatte bei einem Tempo um 4:40 min/km einen guten Lauf­rhyth­mus gefunden. Dieses Tempo passte, und ich konnte es auch ohne Prob­leme beibehalten als wir nach 2,5 km am Ernst Reuter Platz die breite Straße verließen und in Richtung Moabit abbogen.

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rbb berichtet über uns / unser Eliteläufer im Gespräch

Jetzt werden schon die Tage gezählt und auch bei uns im Büro steigt  die Spannung. Das HelpAge-Team ist  auf das nächste Wochenende vorbereitet, das auch für uns der Höhepunkt des Jahres wird. Wir freuen uns schon sehr auf alle Oma-LäuferInnen, die uns an diesem sportlichen Wochenende begleiten werden.

Foto: Florence, Charlotte, Mathias und Lutz (mit der JOZ-Fahne)

Foto: Florence, Charlotte, Mathias und Lutz (mit der JOZ-Fahne)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir stehen euch am Wochenende natürlich zur Seite, beantworten eure Fragen über HelpAge, unsere Projekte und über unsere Planungen und Aktivitäten für das nächste Jahr. Außerdem werden Florence und Charlotte (Weltmeisterinnen im Anfeuern) an der Strecke stehen und Mathias und Lutz die 42,195 km mit euch laufen.

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Der Countdown läuft…..!!!!

Alle Berlin-Starter, die einen Leih-Chip für den Berlin Marathon bei HelpAge bestellt haben, zahlen bitte die Leihgebühr von 6 € auf ihre eigene Online-Spenden-Box ein.

Der Leihchip muss nach dem Marathon direkt vor Ort zurückgegeben werden. Die Chiprücknahmestellen befinden sich an sechs verschiedenen Positionen im Zielbereich und sind bis ca. 16:30 Uhr geöffnet. Wird der Miet-Chip NICHT bis 16:30 Uhr zurückgegeben, geht der Chip in den Besitz des Teilnehmers über und wird mit 25 € berechnet!

Pasta Essen am Marathon Vorabend.

70 Personen haben sich für das Pasta Essen am Samstag den 24.09.2016 um 19 Uhr angemeldet. Super! Wichtige Info: das Pasta Essen ist nicht mehr im Hotel Larat, sondern in der Trattoria Nardini, Ollenhauerstr. 23 in 13403 Berlin. Das ist nur ein paar Schritte vom Hotel Larat entfernt. Wegen der großen Essen-Anzahl musste jeder über die Doodle-Liste bereits eine Auswahl treffen. Bitte merke dir deine Bestellung und denke bitte daran nach dem Besuch der Trattoria auch deine Speisen und Getränke zu bezahlen.

Startpässe mitbringen.

Alle Berlin-Starter haben von SCC Berlin Events einen Starter-Pass per Email erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, bitte sofort bei uns melden (0541-580 540 4 Mathias). Diesen Startpass bitte ausdrucken und zusammen mit deinem Ausweis oder Führerschein auf der Marathon Messe (Messe in der STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin)  bis spätestens 24.09.2016 um 19 Uhr deine Startunterlagen abholen. Hier noch alle Öffnungszeiten:

Donnerstag, 22.09.2016: 14:00 – 20:00 Uhr
Freitag, 23.09.2016: 11:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 24.09.2016:  09:00 – 19:00 Uhr

Bestellung der „Jede Oma zählt“ Lauf-Singlets.

Über 30 LäuferInnen haben bei uns ein Singlet bestellt. Leider hat der Hersteller uns mitgeteilt, dass die Singlets erst bis zum Ende der Woche fertig werden. Gute Nachricht, die Firma die den Subblimationsdruck auf die Singlets macht, hat ihren Sitz in Berlin. Die Singlets werden deshalb zu uns ins Hotel Larat in die Ollenhauer Str. 111 in 13403 Berlin geliefert. Wir werden dann die Verteilung bei allen Programm-Punkten wie Kennenlern-Abend, Frühstückslauf, Pasta-Party und Foto-Termin am Bundeskanzleramt, vornehmen. Wenn du ein Singlet bestellt hast, dann zahle bitte bis zum Marathon den Kostenbeitrag von 25 € auf deine eigene Online-Spenden-Box unter dem Eintrag „Mein Singlet“ ein. Vielen Dank.

Unser Programm für den 43. BMW Berlin-Marathon

Kurzmitteilung

Programm für den 43. BMW Berlin-Marathon von “Jede Oma zählt”

Datum Uhrzeit Was? Wo? Adresse
Freitag 23. Sep. 20:00 Uhr Willkommensrunde Hotel Larat Ollenhauerstraße 111, 13403 Berlin
Samstag 24. Sep. 09:30- 12:00 Uhr Frühstückslauf Schloss Charlottenburg Spandauer Damm 20-24, 14059 Berlin
Samstag 24. Sep. 13:00- 14:00 Uhr Gemeinsames Abholen der Startunterlagen  Station Berlin STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin
Samstag 24. Sep. 19:00- 21:00 Uhr Pasta- Party mit Ehrung des Oma-Läufer des Jahres Hotel Larat Ollenhauerstraße 111, 13403 Berlin
Sonntag 25. Sep. 07:50- 08:00 Uhr Gruppenfoto für die Presse Vor dem
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin
Sonntag 25. Sep. 08:00- 09:00 Uhr In die Startblöcke (allein oder in Gruppen) Startbereich: Straße des 17. Juni, zwischen Brandenburger Tor und “Kleiner Stern”
Sonntag 25. Sep. 09:15 Uhr Start des 43. BMW-Berlin-Marathon
Sonntag 25. Sep. 10:00- 16:00 Uhr Fan-Meile mit Oma-Supportern und den Cheerleadern des TSV Wittenau-Berlin Hohenzollerndamm (Abschnitt zwischen Kranzer Straße und Landercker Straße Höhe: Hohenzollerndamm 136, 14199 Berlin
Sonntag 25. Sep. 13:00- 16:00 Uhr Relaxen nach dem Marathon mit Liegestuhl und kühlen Getränken Treffpunkt am Spreeufer (gegenüber Hauptbahnhof) Capital Beach, Ludwig-Erhard-Ufer, 10557 Berlin
Sonntag 25. Sep. 21:00- 24:00 Uhr After Run Party im Kosmos- mit allen Omas, allen Eliteläufer und allen Siegern Diskothek Kosmos KOSMOS, Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin

„Jede Oma zählt“ Laufshirt als Singlet

Für Kurzentschlossene bieten wir unser „Jede Oma zählt“ Laufshirt noch als Singlet (ohne Arm) an. Es gibt dieses Shirt im Herren- und Damenschnitt in den Größen XS/S/M/L/XL. Der Preis pro Shirt beträgt 25 € plus 1,45 € Versand. Bitte unbedingt bis 09.09.2016, 12 Uhr, unter Angabe der Größe verbindlich bei laufen@helpage.de bestellen, damit es noch vor dem Berlin-Marathon hergestellt werden kann.

Ausführliche Programmbeschreibung

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