41.BMW-Berlin-Marathon – hier steppt der (Hauptstadt) Bär!! – Florence

Ohne Zweifel war Berlin am Wochenende „the place to be“ – aber erst mal alles von vorne. Zur Einstimmung auf den Marathon der Superlative haben wir (ja, wir: tausend Dank an Andrea für die tolle Motivation!) am Samstag am Frühstückslauf tDSC_1363eilgenommen. Kompliment an die beach flag-Träger! Im Olympiastadion haben wir es auch wieder auf die große Leinwand geschafft und unser Top-Sportfotograf Konrad hat auch schon hier sein Können unter Beweis gestellt.
Abends haben wir uns dann in einer großen Runde von ca. 60 Leuten in der ältesten Pizzeria Berlins getroffen, wo wir uns ein wenig austauschen konnten. Schön, die Läufer und Läuferinnen mal kennenzulernen, mit denen ich vorher schon so viel in Kontakt war Eine tolle, bunte Truppe! 😀 Danach waren Johannes und ich wohl die Einzigen, die in der Nacht zum Sonntag ein Auge zu bekommen haben…
Berlin-Marathon-OmasSonntagmorgen haben wir uns noch zu einem schönen Gruppenfoto getroffen, ehe es dann für alle Läuferinnen und Läufer in den jeweiligen Startblock ging. Da haben Johannes und ich uns dann zu Kilometer 7 aufgemacht – beach flag am Baum angebracht, Johannes davor und ich dahinter gestellt. Der Mülleimer, auf dem ich stand war zwar nicht der Bequemste, aber dafür habe ich recht viele „Omas“ beim Vorbeilaufen erwischt (da sahen alle noch recht frisch aus). Die Profibilder hatte Konrad aufgenommen, die echt super schön sind.
Nachdem alle bei km 7 durch waren, sind wir zum Zieleinlauf gegangen. „Mutai und Kimetto sind gerade bei Kilometer 38 und leisten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen – sie liegen derzeit 45 Sekunden unter dem aktuellen Weltrekord!“, übertönte der Moderator die laute Musik. Dann sah man auf der LeinwaDSC_0209nd, wie Kimetto anzog – und schließlich mit seinem Einlauf bei 2:02:58 h einen neuen Weltrekord aufstellte! Die erste Oma wurde übrigens Paul Rodriguez – mit umwerfenden 2:51:58 h! Aber auch die Ergebnisse der anderen „Omas“ im Alter von 21 bis 60 Jahren können sich sehen lassen!
Kimetto hat mit seiner phänomenalen Leistung 120.000 € eingelaufen (wie viel davon tatsächlich nach Abzug des Manager-Gehalts übrig bleibt, weiß ich nicht…). Aber auch für die „Jede Oma zählt“-Kampagne war der 41.BMW-Berlin-Marathon ein voller Erfolg: unsere tapferen, schweißgebadeten „Oma“-Läuferinnen und Läufer und deren Unterstützer haben eine beachtliche Summe von über 40.000,- € Spenden eingegangen! Vielen Dank für euer Engagement! Hoffentlich seid ihr auch weiterhin dabei, denn: Jede Oma zählt“!

Mehr Spannung geht ja wohl nicht! MüMa 2014 – Florence

JOZ MS Marathon 2014.Foto R.Rehkamp (19)

Lutz (Hethey) meinte ja schon immer zu mir, dass ein Marathon eine ganz emotionale Sache ist – und wow, wie ich das jetzt (sogar als Nicht-Antretende) bestätigen kann! Nachdem wir uns für ein, wie ich finde, sehr gelungenes Gruppenfoto (vielen Dank an Reinhard!!) getroffen hatten, ging es zum Start. Dort standen wir, hörten Michael Brinkmann und Hannelore Hogers motivierenden Reden zu und sahen, wie die Läufer zur Startlinie gingen. Wahnsinn, einen Oma-Läufer in der vordersten Reihe zu sehen: Chalachew Asmamaw Tiruneh!! Anfeuern, runterzählen und immer mehr Omas zum Bejubeln sehen – insgesamt 125 an der Zahl! Neben dJOZ MS Marathon 2014.Foto R.Rehkamp (228)en 27 Oma-Marathonis – darunter auch Markus Jürgens, unserem „Oma“-Rückwärtsläufer haben wir nämlich 7 Staffeln besetzt und 70 LäuferInnen für den Charity-Lauf motivieren können!

Dann haben wir uns vom Orga-Team auch schon zur Ziellinie aufgemacht – schließlich haben wir ja nur etwas mehr als 2 Stunden, bevor wir die erste „Oma“ in Empfang nehmen… ab dem Zeitpunkt, wo die Uhr beim Zieleinlauf 2:00:00 anzeigte, stieg die Spannung und ich fragte mich aufgeregt, wann derJOZ MS Marathon 2014.Foto R.Rehkamp (139) äthiopische Läufer mit „Jede Oma zählt“-Shirt um die Ecke biegen würde. Nach einer Viertelstunde war es dann soweit: Chalachew war zu sehen und lief die letzten Meter, sodass er mit unglaublichen 2:15:17 h ins Ziel einlief! Damit belegte er bei seinem allerersten Marathon den 7.Platz! Aber auch die anderen „Omas“ können sich sehen lassen und ich freue mich für jede/n, die/der das persönliche Ziel erreicht hat.

Dirk und ich kümmerten uns JOZ MS Marathon 2014.Foto R.Rehkamp (250)etwas um unseren Spitzenläufer, der nach Verarztung, Massage, Klamottenwechsel etc. (ca. 30 Minuten) vom Balkon auf den Zieleinlauf blickte und mich ungläubig fragte: „Is it not finished?“ – von seinen Läufen in Äthiopien ist er vielleicht anderes gewohnt…

Ob „alte“ oder „neue“ Oma, schnell oder langsam, alt oder jung – es ist super aufregend, unsere LäuferInnen am Start, auf der Strecke oder im Zieleinlauf zu sehen und ich freue mich schon sehr auf Berlin!! Chalachew wünschen wir persönlich und professionell alles Gute und dass er uns als „Oma“ erhalten bleibt!

Mehr Fotos findet ihr in unserer Bildergalerie oder auf laufreport.de

Benefizlesung mit Hannelore Hoger – Florence

Diejenigen, die es am Samstagabend zu der Benefizveranstaltung von Hannelore Hoger und dem Saxophon-Solisten Volker Winck geschafft haben, werden es bestimmIMG_1946t nicht bereut haben! Frau Hoger versteht es wirklich, den Text so zu lesen, dass man sich ein sehr gutes Bild von dem Geschilderten machen kann und gebannt zuhört. Neben den Kurzgeschichten von Siegfried Lenz – die mit teilweise sehr raffinierten Pointen besIMG_1943tachen – las sie auch aus dem Marathonbuch „Transamerika“ von Tom McNab. Das Publikum des ausverkauften Events waren begeistert und wir bedanken uns ganz herzlich bei Hannelore Hoger, Volker Winck, den Soroptimistinnen Club Münster / Münster-Mauritz / Osnabrück und den Zuständigen der VHS Münster.

Nah bei… für die O-hoooo-maas – Florence

OS1-TV feiert sein 5-jähriges Jubiläum und hat hierzu Osnabrücker Institutionen dazu aufgerufen, unter dem Motto „Nah bei“ (auch der Titel des gleichnamigen Songs) einen Vid  eoclip zu drehen. Da darf HelpAge ja wohl nicht fehlen!

So haben sich gestern mehr als 40 Oma-LäuferInnen mobilisiert, um frei nach dem Motto „Jede Oma zählt“ das Thema intergenerationeller Zusammenhalt darzustDSC_0147ellen. Ich finde es immer wieder toll, wie engagiert unsere „Omas“ sind! Der Spo(r)t ging los bei uns vor dem Büro, wo Bastian und Anna vom Team OS1-TV ein paar Szenen aufnahmen. „Lauf mal von rechts nach links“, „Tut mal so, als würdet ihr euch unterhalten“, „Nochmal zurück, das Gleiche noch mal bitte, einmal durch den Gang!“…

Dann sind wir samt unser193er umfunktionierten Rubbenbruchsee-Schilder hoch zum Büdchen gelaufen – Kompliment an Bastian, der immer wieder vorausgesprintet ist, um zu drehen – wo Marion und Joyce (unsere europäische & afrikanische Oma) auf uns gewartet haben. Die Jungs von der Kunst- und Musikschule haben den Songtext auf unsere Läufergruppe zugeschnitten und mit Gitarre und Banjo begleitet! Echt super!

Jetzt warten wir natürlich sehr gespannt auf den Zusammenschnitt unseres Meisterwerks! Und nicht vergessen, Daumen zu drücken, dass wir den Video-Wettbewerb auch gewinnen! 😀

– Weitere Fotos könnt ihr in unserer Bildergalerie sehen –

Münster wir kommen

Liebe Lauffreunde,

 

übernächste Woche starten wir in Münster mit fast 60 „Oma-LäuferInnen“. Damit sind wir als Charity-Partner sehr gut vertreten. Wir werden mit 8 Staffelteams dabei sein und mit 23 Einzelläufern. Die Aufregung und Vorfreude in unserem Team steigt von Tag zu Tag. Ich selbst bin auch nervös und froh, dass ich am Sonntag meinen letzten „30ziger“ bestanden habe.

Besonders freuen wir uns, dass Hannelore Hoger liestunsere Schirmherrin Hannelore Hoger nach Münster kommt, um mit dem Startschuss uns auf die Bahn zu schicken. Zusätzlich hat Frau Hoger sich bereit erklärt am Vorabend (13. September) um 20:00 Uhr in der Volkshochschule Münster aus ihrem aktuellen Programm und aus dem Kult-Marathon-Buch von Tom MacNab vorzulesen. Noch sind einige Karten zu bekommen, wer Lust hat sich auf den Marathon einzustimmen, sollte sich schnellstmöglich bei uns melden (0541-5805404).

Unser sicherlich schnellster Oma-Läufer kommt aus Äthiopien und löst Christian Vogt zumindest für dieses Jahr ab – sorry Christian. Chalachew Asmamaw Tiruneh bereitet sich auf seinen ersten Marathon und seinen ersten Start für „Jede Oma zählt“ vor und hat sich bereits entsprechend eingekleidet. Die Voraussetzungen für einen vorderen Platz sind bei seiner Halbmarathonbestzeit von 1:02:04 sehr gut. Aber wir wissen ja selbst, dass der Marathon zwischen Kilometer 35 und 40 entschieden wird. Ich bin sehr gespannt, wie das Rennen in Münster ausgeht und wünsche Chalachew ganz besonders schnelle Beine an diesem Tag.IMG_4609

Alle Münster-Starter ob Einzel oder Staffel-Läufer treffen sich am 11. September um 18:00 Uhr vor unserem Büro (Alte Synagogenstr.2, 49078 Osnabrück). Dort können wir uns mit einer Aktion von OS1TV kennenlernen und anschließend alles weitere für Münster besprechen.

Allerbeste Grüße

1.Unterschrift-Lutz.nur.Vorname