Marathon und mehr…. — Günter Liegmann

Bild20Karwendellauf (52 km, 2.300HM), Four-Trails-Run (3 Länder,160 km,10.000HM), Mauerweglauf Berlin (160 km), Delmenhorster 24 Stunden-Lauf, Saar Hunsrück Trail (124 km, 3.500 HM), Aarhus-Indoor-24 Stunden, …
Das ist eine kleine Auswahl der Läufe, die ich in diesem Jahr bereits absolviert habe. Alles tolle Läufe, alle unterschiedlich und reizvoll. In meinem weiteren Laufkalender 2013 stehen u.a. der Berlin-Marathon, der Röntgenlauf in Remscheid (63,3 km) und der Niederrhein Ultra mit 200 km nonstop innerhalb einem Zeitlimits von 33 Stunden.

Jetzt freue ich mich erst mal auf den Marathon in Berlin, obwohl mir der Lauf eigentlich zu laut, zu voll und zu teuer ist. Aber es gibt auch gute Gründe ihn doch zu laufen: Andreas Ungemach, das Osnabrücker Urgestein läuft eine Woche nach seinem 80zigsten Geburtstag seinen letzten Marathon. Sein Geburtstagsgeschenk ist der Start in Berlin und ich freue mich auf die Begleitung, zusammen mit HaWe Rehers und Hilde und Hannes Staarmann. Ein zweiter Grund für die Teilnahme an Deutschlands größtem Marathon ist das Vorhaben meiner Frau Birgit, in Berlin ihren ersten Marathon zu laufen.
Und zwischen den Läufen laufen bereits die Vorbereitungen auf den nächsten Piesberg Ultramarathon (PUM) am 29.3.2014. Der Erlös unseres Laufes ist im nächsten Jahr bestimmt für das Projekt „Jede Oma zählt“. Schön wäre es, wenn auch einige „Omas“ an unserem Lauf teilnehmen würden. Im letzten Jahr haben Martin Steinke und Heinz Stettin ja schon Mal Flagge gezeigt
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Trainingsurlaub: Rucksack-im-Rucksack — Bleifrei

Bild19Den Laufrucksack gesattelt und ab geht es, sieben Kilometer Richtung Ostsee. Dort angekommen auspacken: Die Badehose raus und den Schwimmsack, ein Geschenk einer Freundin aus Basel. Ein wasserdichter Sack, wie ihn die Rheinschwimmer benutzen. Also den Rucksack, Laufklamotten und die Schuhe in den Schwimmsack, die Öffnung siebenmal zudrehen und das Ding ist wasserdicht.  Jetzt rein ins kühle Nass, aber Vorsicht, nicht zu plötzlich abkühlen! Hier läuft ja keine Stoppuhr. Die Ostsee liegt da wie ein Ententeich. Der Sack schwimmt an einer langen Kordel hinter mir. Man kann damit Kraulen, aber ich bevorzuge Brustschwimmen. Der Anblick auf das Steilufer ist es wert. Die Natur genießen. Ein Kormoran fliegt entrüstet weg, als ich einen dicken Findling passiere, auf dem er gesessen hat. Menschen gehören seiner Meinung nach ans Ufer. Schwimmend kommt hier draußen anscheinend selten jemand vorbei. Gefühlte zwanzig Kilometer (tatsächlich waren es zwei) schwimme ich parallel zur Küste, steige an einer günstigen Stelle wieder aus und alles wieder retour: Handtuch raus, Laufrucksack, Hemd, Hose, Schuhe und Strümpfe. Badehose in den Schwimmsack und das Ganze in den Laufrucksack.

An der Kante des Steilufers geht es zunächst mit etwas weichen Beinen zurück. Auf jeden Fall eine schöne Abwechslung im Trainingsalltag.