Spiekeroog, das Inselrennen — Reinhard Rehkamp

Bild11Im Rahmen der Ausstellung „Stille Heldinnen“ bei hochsommerlichen Temperaturen um 25 Grad starteten am Montagmorgen kurz nach 11 Uhr neben den 10 JOZ-Läufern auch 40 große und kleine Inselläufer aus Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt, Osnabrück und Basel kamen. Erkennbar waren die Urlaubsläufer rein äußerlich durch Laufshirts in grün, der „Nationalfarbe“ von Spiekeroog. Die Einnahmen aus dem Verkauf dieser limitierten Anzahl von T-Shirts und der Startgebühr kamen selbstverständlich den Großmütter-Enkel-Projekten in Tansania und Südafrika zu Gute. Die hohen Temperaturen und der fehlende Schatten auf der Laufstrecke zwischen den Dünen ließen die meisten Starter bereits nach einer Runde kapitulieren. Sieben aus unserem Laufteam ließen sich aber nicht beirren und absolvierten die anvisierten drei Runden über den Inselrundkurs.

Den internen Wettkampf unter den Omas gewann Siegfried Große-Sextro vor Andreas Ottmer und Christoph Steffan. Auf die weiteren Plätze liefen Heinz Stettin, der seinen Geburtstag im Kreise dieser Laufgruppe feierte, Hans Witte, Wolfgang Szameitat, Lutz Hethey, Reinhard Rehkamp, Winfried Beckmann und Julia Szameitat. Betreut wurden die Läufer/innen von Inge Steffan, Angelika Schürmann und Sylvia Höcker.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Lutz bei der Kurverwaltung für die gelungene Laufveranstaltung und für die Einladung, dass diese Lauf-Aktion nicht unbedingt die letzte gewesen sein muss auf Spiekeroog. Der Vertreter der Kurverwaltung sprach seine Bewunderung darüber aus, was die Help-Age-Läufer und die Läufer-Szene mit ihrem „Jede-Oma-zählt“-Projekt bislang auf die Beine gestellt haben. So würde es nicht nur Sportler mitBild12einander verbinden, sondern auf faszinierend ansteckende Weise diese mit der guten Sache und ihren Unterstützern verbinden. Man müsse nicht gleich die ganze Marathon-Distanz in Angriff nehmen, sondern schon ein kleiner Beitrag würde ausreichen.